Unfassbar: GE bricht ihr Versprechen – schon wieder!

ArbeitAargau kann die kopf- und respektlose Personalpolitik der GE kaum fassen. Es ist entsetzlich, dass ein Konzern wie GE keine Verantwortung übernimmt und ständig flatterhafte Schnellschussentscheidungen trifft, welche im Ergebnis immer wieder in einem massiven Stellenabbau enden. Offensichtlich ist GE nicht in der Lage, verantwortungsbewusst zu wirtschaften und scheinbar werden die jährlichen Massenentlassungen inzwischen als Mittel zum Zweck und völlig selbstverständlich betrachtet.

ArbeitAargau fordert GE auf, endlich die Karten offen auf den Tisch zu legen, keine fadenscheinige Erklärung für die aktuelle Situation zu liefern, sondern ehrlich und transparent zu kommunizieren – das ist GE seinen Mitarbeitenden schuldig. Gleichzeitig zeigt sich ArbeitAargau solidarisch mit den betroffenen Arbeitnehmenden.

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ArbeitAargau fordert Ausbau statt Abbau

Nachdem die Delegiertenversammlung vom April verschoben werden musste, konnten gestern Abend unter Einhaltung aller Schutz- und Hygienemassnahmen die Delegierten wieder durch die Präsidentin Irène Kälin begrüsst werden. Neben einigen anderen statutarischen Geschäften haben die Delegierten von ArbeitAargau Serdar Ursavas vom KV Aargau, Reto Geissmann vom alv, Lelia Hunziker vom VPOD sowie Dariyusch Pour Mohsen und Manuel Käppler, beide von der Unia, einstimmig und unter Applaus in den Vorstand gewählt. ArbeitAargau freut sich auf die künftige Zusammenarbeit und sieht in dieser neuen Zusammensetzung des Vorstandes viel Potenzial. Zugleich wurden Elisabeth Abbassi vom alv, Florian Vock vom VPOD sowie Thomas Leuzinger und Sophie Kwass von der Unia als abtretende Vorstandsmitglieder verabschiedet. ArbeitAargau ist dankbar für ihre geleistete Arbeit und ihr Engagement der letzten Jahre und wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

Der Fokus der Delegiertenversammlung lag auf den kommenden Grossratswahlen vom 18. Oktober. Zur Wahl in den Grossen Rat werden unzählige Mitglieder aus den 17 Verbänden und Gewerkschaften empfohlen. Im Zentrum der Kampagne von ArbeitAargau stehen dabei vier in verschiedenen Gremien von ArbeitAargau stark eingebundene Personen: Silvia Dell’Aquila (SP), Lelia Hunziker (SP), Dariyusch Pour Mohsen (SP) und Adrian Bircher (GLP), alle aus dem Bezirk Aarau. Weiter empfiehlt ArbeitAargau Dieter Egli (SP) und Christiane Guyer (Grüne) zur Wahl in den Regierungsrat.

In den letzten Monaten hat sich gezeigt, wie systemrelevant die Arbeitnehmenden im Kanton Aargau sind. Gerade in der Krise zeigte sich in aller Deutlichkeit, dass die Arbeitnehmenden das Rückgrat unserer Gesellschaft und Wirtschaft sind. „Es waren die unglaublichen Leistungen von Arbeitnehmenden, die uns durch die akute Phase der Corona-Krise getragen haben. Ihnen gebührt mein ganzer Dank, aber Applaus alleine reicht nicht“, beteuert Irène Kälin. Nach Jahren der Abbaupolitik und Lohnnullrunden im Kanton Aargau sei es nun an der Zeit, ein nachhaltiges Konjunkturpaket zu schnüren und den existentiell betroffenen Arbeitnehmenden konkret unter die Arme zu greifen. ArbeitAargau fordert bessere Löhne in den Tieflohnberufen, gute Arbeitsbedingungen im Gesundheitswesen und konkrete Massnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der Service Public muss ausgebaut, die Krankenkassenprämienlast reduziert und der Lohnungleichheit zwischen den Geschlechtern muss wirkungsvoll der Kampf angesagt werden. Es braucht Aufbau im Aargau nach Jahren des Abbaus – dafür stehen die von ArbeitAargau unterstützten Kandidierenden.

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Kahlschlag bei der NAB: Mitarbeitende werden im Ungewissen gelassen!

Die Mitarbeitenden der NAB mussten heute früh aus den Medien über die überraschend beschlossene Zusammenführung der NAB und der CS erfahren. Dass die Angestellten damit von der einen Sekunde auf die andere um ihren Arbeitsplatz bangen müssen, liegt auf der Hand – denn der Stellenabbau ist offensichtlich unvermeidbar. ArbeitAargau fordert, dass die NAB und die CS transparent kommunizieren, damit die Mitarbeitenden nicht länger im Ungewissen gelassen werden. Ausserdem müssen nun schnell sozialverträgliche Lösungen erarbeitet werden, um die schlimmsten Folgen des Stellenabbaus abzufedern. ArbeitAargau baut diesbezüglich auf die Personalkommission und den Bankpersonalverband, welche nun aktiv werden und für die betroffenen Mitarbeitenden die bestmöglichen Nachfolgelösungen ausarbeiten können.

ArbeitAargau wagt zu bezweifeln, dass die Auflösung der NAB, einer beliebten und erfolgreichen Regionalbank mit bekannter Marke, tatsächlich im Interesse der Kundinnen und Kunden ist. Fakt ist jedoch, dass bei dieser folgenschweren Entscheidung die Interessen der Arbeitnehmenden einmal mehr ausser Acht gelassen wurden.

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Gleichstellungs­forderungen müssen durchgesetzt werden – jetzt erst recht!

Am 14. Juni 2019 gingen allein im Aargau über 7‘000 Frauen* und Männer* auf die Strasse, standen gemeinsam für Gleichberechtigung bei Arbeit, Bildung, Familie und Politik ein und machten sich stark gegen sexuelle Gewalt und Diskriminierung. Der 14. Juni 2019 war ein historischer Tag voller Diversität, Farbe und Musik, beeindruckenden Reden sowie emotionalen und starken Momenten.

Seither konnten punktuelle Erfolge verzeichnet werden, wie beispielsweise die Frauen*wahl 2019 in die nationalen Parlamente, die parlamentarische Zustimmung zu einem zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub und brandaktuell das heutige Ja zur Ehe für alle des Nationalrates. Aber gerade die Coronakrise zeigt noch einmal deutlich, dass die Defizite in der Gleichstellungsfrage noch lange nicht behoben sind. Es sind mehrheitlich Frauen*, welche den neuerdings zwar als systemrelevant anerkannten, jedoch nach wie vor ungenügend bezahlten Berufsgruppen angehören. Genauso sind es mehrheitlich Frauen*, welche im privaten Rahmen die Betreuung der Kinder oder Pflege der alten und kranken Personen wahrnehmen und damit unverzichtbare, wertvolle und dennoch unbezahlte Arbeit leisten. ArbeitAargau fordert daher mehr Zeit, Lohn und Respekt. Am 14. Juni 2019 wurde nicht nur ein Zeichen gesetzt, es ist eine Verpflichtung für die Zukunft, aktiv zu werden und in Sachen Gleichstellung endlich Nägel mit Köpfen zu machen.

Unter dem Motto „Frau*lenzen | Queerstellen“ rufen schweizweit Frauen*streik-Kollektive zu Aktionen auf. Auch im Aargau werden am Sonntag, 14. Juni 2020, zahlreiche Aktionen stattfinden, die an den letztjährigen Frauenstreik anknüpfen. Diese werden den noch geltenden Schutzmassnahmen angepasst. So werden Aktionen in kleinen Gruppen stattfinden, eine davon findet beispielsweise um 15 Uhr auf dem Schlossplatz in Aarau statt. Es wird auf Sitzkissen und Matten „gefrau*lenzt und queergestellt“ und es gibt Musik dazu.

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ArbeitAargau fordert den sofortigen Schutz aller Betroffenen der Coronakrise

Was im Aargau, der Schweiz, in ganz Europa und global zurzeit passiert, ist einmalig und beispiellos. ArbeitAargau zeigt sich solidarisch mit all jenen, welche in dieser schwierigen Zeit um ihren Arbeitsplatz, ihre finanzielle Sicherheit und ihre Existenz bangen müssen. Gleichzeitig sprechen wir grosse Dankbarkeit aus an alle Personen, welche zurzeit unsere Kinder betreuen und in Spitälern, Alters- und Pflegeheimen rund um die Uhr arbeiten sowie an das gesamte Reinigungspersonal und die Angestellten im Detailhandel, welche ihrer Arbeit unter erschwerten Bedingungen nach wie vor nachgehen. ArbeitAargau möchte festhalten, dass es die unterbezahlten und unterschätzten Berufsgruppen sind, welche im Moment für die notwendige Stabilität sorgen und hofft, dass dies künftig entsprechend anerkennt wird.

ArbeitAargau fordert von den Regierungen auf Bundes- und Kantonsebene, dass nun die vom Bundesrat gesprochene Soforthilfe sofort, direkt und unbürokratisch an diejenigen Personen gelangt, welchen die Coronakrise und indirekt auch die Massnahmen des Bundesrates verunmöglichen, ihrer Arbeit weiterhin nachzugehen. Es sind die Gastronomieangestellten, Kulturschaffenden, Coiffeure und Coiffeusen, Kosmetiker*innen, weitere Selbstständigerwerbende in verschiedenen Branchen und viele mehr, welche jetzt dringend Hilfe benötigen und es ist am Bund und an den Kantonen, diese Hilfe nicht nur in Form von bewilligter Kurzarbeit, sondern auch in Form von anderweitigen Entschädigungen zur Verfügung zu stellen. ArbeitAargau ist sich bewusst, dass die Bedürfnisse und Nöte der verschiedenen Branchen ganz unterschiedlich sind. Allerdings erstaunt doch sehr, dass der Bundesrat und die Kantone noch keine konkreten Massnahmen und deren Umsetzung beschlossen haben und Arbeitnehmende wie auch Selbständigerwerbende in dieser für sie existenziell schwierigen Zeit im Ungewissen lässt. Wir erwarten, dass die Betroffenen baldmöglichst wissen und spüren, wie ihnen in ihrer konkreten Situation geholfen werden wird.

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Die Umwandlung der AKB in eine AG muss verhindert werden

ArbeitAargau steht der Entscheidung der grossrätlichen Kommission für Volkswirtschaft und Abgaben, die Umwandlung der Aargauischen Kantonalbank in eine Aktiengesellschaft anzustreben, äusserst kritisch gegenüber. Einerseits, weil dadurch die Staatsgarantie aufgehoben und andererseits, weil damit offensichtlich ein erster Schritt Richtung Privatisierung unternommen würde. Diese ideologisch motivierte Destabilisierung ist unnötig und schadet den Kantonsfinanzen und auch der Aargauer Wirtschaft massiv. Dass dieser Umwandlung Einhalt geboten werden muss, zeigt auch die Haltung des Regierungsrates, welcher sich für die Beibehaltung des Status quo ausgesprochen hat, sowie die zurückhaltende Reaktion der Kantonalbank selbst. Es ist nun am Grossen Rat, dem Kommissionsentscheid im März die Stirn zu bieten und eine entsprechende Veränderung abzuwenden.

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ArbeitAargau lanciert einen Einbürgerungs­leitfaden

Nachdem gestern Abend die Anwesenden durch die Präsidentin Irène Kälin und den Landstatthalter Dr. Markus Dieth begrüsst wurden, haben die Delegierten von ArbeitAargau einstimmig und unter Applaus Sophie Kwass von der Unia in den Vorstand gewählt. ArbeitAargau freut sich auf die künftige Zusammenarbeit. Ein Rückblick auf den diesjährigen Frauen*streik vom 14. Juni 2019 durfte ebenfalls nicht fehlen. ArbeitAargau war es eine Ehre, die Organisation dieses politisch und gesellschaftlich wichtigen Streiktages im Aargau wahrnehmen zu dürfen. Die über 7‘000 Teilnehmenden allein im Aargau waren ein grosser Erfolg und verpflichten nun die Politik in Sachen Gleichstellung endlich Nägel mit Köpfen zu machen.

Der Fokus der Jahresversammlung wurde hauptsächlich auf den von der Kommission Migration erarbeiteten Einbürgerungsleitfaden gerichtet. Im Kanton Aargau leben zurzeit ca. 170‘000 Ausländerinnen und Ausländer ohne Schweizer Bürgerrecht und somit ohne Stimm- und Wahlrecht. Um diese Personen zu ermutigen, ebenfalls aktiv die Zukunft der Schweiz, des Aargaus, ihrer Gemeinde und der Gesellschaft mitzugestalten, hat ArbeitAargau diesen Leitfaden entwickelt. Der Leitfaden besteht in Form einer Website, erklärt das Vorgehen und die Abläufe des Einbürgerungsprozesses und bietet dabei konkrete Hilfestellungen. ArbeitAargau liegt die Demokratie am Herzen, weshalb ab sofort auf www.einbuergerung-aargau.ch alle Fragen rund um die Einbürgerung beantwortet werden und Unterstützung geboten wird. Der Leitfaden wurde anlässlich der Jahresversammlung von den Kommissionsmitgliedern vorgestellt und feierlich lanciert.

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Gegensteuer anstatt Referendum

Heute Vormittag hat der Grossrat die Steuervorlage 17 mit 91 zu 29 Stimmen klar angenommen. ArbeitAargau nimmt dieses enttäuschende Resultat zwar zur Kenntnis, will jedoch erneut klarstellen, dass die SV17 den Arbeitnehmenden im Kanton Aargau bei weitem nicht gerecht wird. Die künftigen Steuerausfälle werden zwangsläufig in einem weiterem Leistungsabbau für die Bevölkerung resultieren. Dieser Entwicklung muss zwingend Einhalt geboten werden. ArbeitAargau wird daher die Gegensteuer-Initiative weiterhin tatkräftig unterstützen.

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Sozialer Ausgleich statt Steuergeschenke!

Heute wurde klar, dass die Forderung eines sozialen Ausgleichs auf ein Neues unberücksichtigt blieb. ArbeitAargau bedauert, dass die Umsetzung der SV17 im Ergebnis die Interessen der Arbeitnehmenden und damit der Aargauer Bevölkerung schlicht ignoriert. Die angestrebte Umsetzung der SV17 ermöglicht generelle Steuerabzüge für Unternehmen, welche nicht von der Abschaffung der Holdingprivilegien betroffen sind. ArbeitAargau unterstützt zwar die Förderung jener Firmen, welche im Bereich Forschung und Entwicklung tätig sind – wehrt sich jedoch nach wie vor gegen die vorgesehenen Steuerabzüge. Dementsprechend lehnt ArbeitAargau die geplante Umsetzung weiterhin ab und stellt sich ernstlich die Frage, ob das Referendum ergriffen werden muss.

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Neue Geschäftsführerin bei ArbeitAargau

Seit der Aufnahme der Geschäftstätigkeit von ArbeitAargau im Januar 2017 war Viviane Hösli als Geschäftsführerin tätig. Sie hat massgeblich zur Entwicklung und Etablierung des Dachverbandes zugetragen und wird sich nun als neue Geschäftsleiterin des VPOD Zentralschweiz einer neuen beruflichen Herausforderung stellen. Ihre Nachfolgerin, Selina Egger aus Aarau, hat bereits Anfang Juni 2019 begonnen, die Geschäftsführung zu übernehmen. Als Juristin und Geschäftsführerin der Nurf Culture GmbH bringt Selina Egger die erforderlichen Erfahrungen und Kompetenzen mit, um ArbeitAargau in die Zukunft zu führen. ArbeitAargau wünscht Viviane Hösli alles Gute und freut sich, dass Selina Egger gut gestartet hat.

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