Medienmitteilung
Sparen auf Kosten des Kantonspersonals und der Lehrkräfte ist inakzeptabel
In seiner heutigen Sitzung hat der Grosse Rat beschlossen, die Löhne des Kantonspersonal und der kantonalen Lehrkräfte im kommenden Jahr nur ungenügend anzupassen. Dies zeigt fehlenden Wertschätzung gegenüber dem Personal und macht den Kanton als Arbeitgeber unattraktiv.
Der Grosse Rat hat im Hinblick auf das Jahr 2026 entschieden, im Rahmen der Systempflege Anpassungen der Löhne des kantonalen Personals um 0,5% und der Löhne des Lehrpersonals um 1% einzuplanen. Eine Lohnsteigerung jenseits der Systempflege soll es nur für das kantonale Personal im Umfang von 0,2% geben, das Lehrpersonal soll nicht einmal einen Inflationsausgleich erhalten.
Diese Entscheidungen spiegeln weder die Kosten- und Lohnentwicklungen jenseits der kantonalen Anstellungen wider, noch zeugen sie von der nötigen Wertschätzung gegenüber dem Verwaltungspersonal und den Lehrkräften. Die bürgerliche Sparwut wird dazu führen, dass das kantonale Personal und die Lehrkräfte finanziell schlechter gestellt werden und andere Kantone als potentielle Arbeitgeber an Attraktivität gewinnen. Darunter leidet schlussendlich die Qualität der kantonalen Dienstleistungen, und somit die Bevölkerung als Gesamtes. Die bürgerliche Ratsmehrheit macht mit den Entscheidungen Sparpolitik auf dem Rücken der Arbeitnehmenden. ArbeitAargau kritisiert die Entscheidungen scharf und wird gemeinsam mit dem kantonalen Personal und den Lehrkräften auch weiterhin für faire und wertschätzende Löhne kämpfen.


